Elise

Philologin, Handwerkerin, Unternehmerin, 38, ein Sohn, 9 Jahre alt 

 

Der Traumjob

Ich erzähle euch eine wahre Geschichte. Aber bitte setzt euch richtig bequem hin, weil: als ich sie das letzte Mal erzählt habe, sind meine Zuhörer immer weiter zu mir hin gerückt, bis irgendwann sie nicht bemerkt haben, dass sie mit ihren Gesäßen schon ganz knapp am Stuhl saßen, und sie schlussendlich bei einer spannenden Episode gar von ihren Stühlen runtergefallen sind. Manche haben sich sogar ziemlich ernsthaft verletzt. Da habe ich mich unterbrechen müssen. Ich habe dann erst weiter erzählen können, als alle sich wieder ordentlich positioniert hatten und die Erzählung ärztlich freigegeben wurde. So spannend war eben meine Geschichte.

LONDON

Es ist etwas länger als zehn Jahre her. Ich war schlank, blond, hübsch mit einem DD Cup. Ich war aber blöd. Blöd jetzt nicht so im Sinne von deppert, ich war sowohl street-smart als auch book-smart. Sondern blöd war ich deswegen, weil ich mir all dieser Sachen nicht bewusst war. Ich war aber wirklich daran unschuldig, da wir in keinem Semester auf keiner Universität ein Fach gehabt haben, wo ein echtes Selbstbewusstsein unterrichtet wurde. Nach einem Master- Abschluss an einer Britischen Uni, wo ich Simultandolmetsch und Übersetzung für Russisch und Englisch studiert hatte, arbeitete ich in London bei einer tollen Organisation. Nebenbei habe ich Englisch und Russisch als Fremdsprachen unterrichtet. Hier muss ich was dazu sagen. (Bitte, achtet auf eure Sitzhaltung, und fallt nicht runter vom Stuhl.) Also, ich konnte Englisch sprechen ohne Fremdakzent, so richtig Britisch. Es hat alle Engländer immer verwirrt und fasziniert gleichzeitig. Es war meine Superpower.

Über meine Freundin und Studienkollegin bin ich auf eine Agentur gestoßen, die Sprachleistungen im Sportbereich angeboten hat. Ich war total skeptisch. Meine Freundin war aus Portugal und es gab viele Sportler in London, die Portugiesisch sprachen, aber die Russen gab es kaum. Sie waren in London für die olympische Disziplin „Vermögen vor Steuer verstecken“ viel mehr bekannt.
Trotzdem habe ich in der Agentur meine Daten hinterlassen und es bald darauf vergessen.

Doch eines Tages, – bitte setzt euch ordentlich hin! –, habe ich einen Anruf von der Agentur bekommen. Es gibt einen Auftrag. Eine Mannschaft von irgendeiner Sportart, die weltweit bekannt ist, hat einen russischen Spieler gekauft. Er braucht Englischunterricht, von einer russischsprachigen Person eben. Ob ich den Auftrag übernehmen möchte, fragt die Agentur. Ob ich möchte…!?

Ich war überglücklich und total aufgeregt. Aber, sagte der Manager von der Agentur, die rechte Hand von dem Mannschaft-Management würde dich gerne zuerst persönlich treffen und mit dir sprechen.

Ich, ein kleines blödes Mädchen aus nirgendwo, stehe in London vor der Tür in die Welt der Mächtigen, des Ruhms und der fetten Kohle. Die rechte Hand holte mich in den Besprechungsraum und sprach:

Ich habe deinen Lebenslauf gesehen. Sehr beeindruckend. Dein Englisch ist ausgesprochen gut.

(In meinem Lebenslauf war ein Link zu einem Video im Internet wo ich lange auf Englisch spreche, im Rahmen meines damaligen Jobs).

Also, von deiner Kompetenz her bist du für den Job optimal geeignet. Die Sache ist die. Der Kunde ist ein junger Mann, frisch verheiratet und sie haben gerade ein Baby. Eine junge Dame passt zum Profil nicht so ganz, if you know what I mean. Uns wäre ein Mann schon lieber.

O, klar! Ich v-verstehe, n-natürlich! Junger Mann als Studierender, junge Frau als Sprachtrainerin, natürlich könnte es in eine unprofessionelle Richtung gehen! – sagte ich. Und dachte, dass sie, die rechte Hand, voll recht hat. Sie wird schon wissen, wenn sie selbst so lang mit jungen Sportlern arbeitet.

Doch, – sagte die rechte Hand –, wir geben dir eine Chance! Machen wir trotzdem eine Probestunde. Wir wissen im Moment nicht genau, wann es so weit ist, aber wir melden uns.

Es sind einige Wochen vergangen und an einem Tag bekomme ich einen Anruf.
(Toll macht ihr das bis jetzt mit dem Sitzen!).
Die rechte Hand hat gefragt ob ich heute eine Probestunde geben kann. Ob ich kann…!?
Sofort habe ich angefangen Material zusammenzustellen, und dabei geschaut, dass es mit der Sportart zu tun hat, ganz viele bunte Bilder, abwechslungsreich und unterhaltsam. Am Nachmittag war ich schon im Wald. Ja, die große Elite von London wohnt oft in der Umgebung, wo es ganz schön grün und ruhig ist, und doch ziemlich nah am Big Ben.

Was ich damals lustig gefunden habe, ist, dass ich an dem Tag zufällig sehr keusch angezogen war. Oben hatte ich einen grauen Kragenpulli aus Wolle und unten einen grauen Wollrock bis übers Knie an, also quasi fifty shades of graue Wolle, und flache braune Ballerinas. Da, dachte ich mir, Dank diesem frigiden Look bin ich schon sehr nah an dem männlichen Kandidaten, weil meine Weiblichkeit, inklusive die Inhalte des DD Cups, in der grauen Wolle vollkommen verschwand.

Also bin ich von dem Irgendwo-in-Surrey-Bahnhof durch den Wald zur Residenz der Sportstar gedrungen. Zu Fuß. Durch den Wald. Allein.
Und mitten im Wald waren auf einmal ein riesiges Haus auf absolut unvorstellbarem Luxus-Niveau, die Model-Frau mit dem Baby, der Promisportler und ich.

Wir haben den Unterricht gestartet und ich habe gemerkt, wie wir beide viel Spaß dabei hatten. Trotz meine Klischee-Vorstellung, dass die Sportler akademisch meistens impotent sind, war der Junge durchaus geistig fähig, und hat die unterhaltsamen Aufgaben, die ich voll spontan zusammengestellt hatte, scheinbar gerne gemacht. Als die Stunde aus war, hat er mich sehr schüchtern und höflich gefragt, ob ich wieder kommen werde. Ich war sehr gerührt und sagte, dass das ich nicht entscheide, aber ich hoffe wohl, dass wir uns wieder sehen.

In den nächsten Tagen habe ich erfahren, dass das Management sich für einen männlichen Kandidaten entschieden hatte. Daraufhin, ein paar Wochen später, hat die rechte Hand mich gefragt, ob ich mir eventuell vorstellen könnte, für sie im Angestelltenverhältnis zu arbeiten. Ob ich es mir vorstellen könnte… !?

Nachher habe ich noch weiter mit der Agentur gearbeitet und habe italienische und brasilianische Sportler im Englischen unterrichtet. Tolle Zeiten waren es!


Die Hexenjagd

Nun erzähle ich euch eine langweilige Geschichte. Ich garantiere, ihr schlaft ein, schon bei der Einleitung. Langweilig ist die Geschichte deswegen, weil kein Sex vorkommt, obwohl es knapp davor gewesen war. Also wie es dazu kam, beziehungsweise nicht kam, steht unten.

Ich war mal auf einer Weiterbildung angemeldet. Es war eine tolle Chance für mich, mich dem extrem anspruchsvollen Arbeitsmarkt anzupassen. Ich war nämlich lange auf der Suche nach einem – tja… dann schon irgendeinem – Job, und war inzwischen verzweifelt. Also dieser Kurs war eine Rettung.

Alles bei diesem Kurs war wunderbar! Die Gruppe aus tollen Frauen, die Inhalte und Ziele des Kurses und ein leidenschaftlicher und motivierter Vortragender. Ich war sofort begeistert und konnte meinem Glück nicht glauben.
Eine Woche nach dem Anfang fühlte ich mich wieder gefunden und wertvoll. Da habe ich mir überlegt, dem Vortragenden eine Facebook-Nachricht zu schicken und ihm von Herzen für seine tolle Leistung zu danken. So inspiriert war ich. Doch dann dachte ich mir es wäre ein Eindringen in seine Privatsphäre, die unangemessen wäre, und es ist gescheiter ich sage es ihm persönlich bei Gelegenheit.

Am nächsten Abend, nach dem ich mir das alles überlegt habe, saß ich zuhause und las ein Buch über Inquisition. Blup! So Facebook Messenger. Es war der Vortragende! Ich war etwas verblüfft, wieso er mich privat kontaktiert, aber gleichzeitig geehrt und habe ihm dann eben gedankt und ihn gelobt. Grundsätzlich hat er mir geschrieben um mir mitzuteilen, wie super ich bin. Dazu hat er erwähnt, dass er das eigentlich nach AGB nicht darf, aber er hat es tun müssen und ob es für mich in Ordnung ist, dass der Austausch unter uns bleibt. Na klar! Gar kein Thema! meinte ich.
Nach einigen Nachrichten mit gegenseitigen Komplimenten haben wir uns verabschiedet. Bis zum nächsten Abend. Als er sich wieder gemeldet hat. Nun hatte ich keine Komplimente mehr parat und war eigentlich total vertieft in meine Inquisitionsgeschichte, wo eine Frau für ihre Kräuterkenntnisse von einem Priester zur Folter verurteilt und anschließend verbrannt wurde. Und egal wie ich versucht habe, die Schreiberei zu beenden, ich wollte ja nicht dem Vortragenden gegenüber unhöflich sein, es ging Blup! – Schönen Abend, gute Nacht! Bis morgen! – Blup! – Alles Liebe, erholen Sie sich gut. – Blup!

Ich war schon langsam irritiert, es brennt eben die Kräuterfrau und ich will in Ruhe weiter lesen, aber es wurde auch in meiner Wohnung plötzlich zu heiß: Der Vortragende hat mich direkt zum Sexting eingeladen. Mir wurde schwarz vor Augen.
Ich habe Diplomatie seinlassen und meine Empörung direkt kommuniziert. Er hat sich entschuldigt und keine Blups kamen mehr. An dem Abend.

Doch ich war so aufgeregt und richtig wütend. Erstens, ich fühlte mich als Komplize, weil ich versprochen hatte, dass das Schreiben unter uns bleibt. Zweitens, ich habe beschlossen, zum Management zu gehen und alles zu erzählen. Und dann… kamen Zweifel. Er ist ein hervorragender Lehrer und der Kurs hat gerade begonnen. Jetzt kommt ein Skandal und ich bin mittendrin. Und wer weiß, vielleicht werde ich auch als Hexe gegrillt. Eines wusste ich – es waren die post-me-too Zeiten –, ich habe nichts damit zu tun, dass jemand sich befugt fühlt, sich so zu verhalten.

Mei, ihr schlaft schon alle! Ich habe ja gesagt, es wird langweilig. Aber egal, ich erzähle mal weiter.

Also, nach einer schlaflosen Nacht habe ich beschlossen zu handeln. Ich habe den Täter direkt angesprochen und habe klar gesagt, dass ich sowas nicht will und er soll mir bitte nie wieder schreiben. Daraufhin hat er sich entschuldigt, und zwar ehrlich, hat gemeint, dass er gestern „a Floschn Bier z’vüh“ gehabt hat und die Sache war gegessen. Ich möchte nicht zu viel darüber erzählen, dass er mir doch immer wieder abends schrieb. Und jedes Mal am nächsten Tag sprach ich ihn an, und er stand da wie ein kleines Kind, das wieder heimlich einen Schokokuchen genascht hat und die braune Brösel auf den Wangen hat.

Ich wartete auf das Ende des Kurses. Das Ganze war sehr unangenehm. Ich habe niemanden von dem Kurs erzählt was passiert war, ich wusste, ich werde verurteilt. Ich hatte auch Bedenken, dass meine Noten für die Tests sabotiert werden, es war halt nicht mehr möglich, dass er mich objektiv bewertet.

Er wiederum wartete auch auf das Ende des Kurses, weil dann durfte er mich legal treffen, dachte er. Deswegen schrieb er mir immer wieder mit einer verführenden Einladung auf ein Gespräch.

Der Kurs war mal zu Ende und somit der Kontakt zum willigen Lehrer. Und einige Monate später habe ich mit seiner Kollegin ein gemeinsames Projekt gestaltet. Als unsere Beziehung mit ihr einen offiziell vertraulichen Status hatte, habe ich ihr erzählt was früher passiert ist. Ich meinte, es wäre zum Überlegen, wie man die Studierenden davor schützt, um solche Situationen zu vermeiden. Und die Reaktion der Kollegin war aus der 70ern: “Mei, der alte Hund hat sich in dich verliebt! Es kann doch jedem passieren, und nach einem Bier oder zwei wird man halt lockerer! Aber man versteht ihn ja, du bist halt eine lässige Frau, klar hat er die Kontrolle verloren!“

Versichert, dass nichts Außerordentliches passiert ist, war ich damals unsicher, ob das wohl gut war, dass ich der Kollegin die Geschichte erzählt habe. Sie hat nichts gesagt darüber, dass sie versteht, wie es mir gegangen war oder welche Konsequenzen für den Lehrer es haben könnte. Sie meinte aber, dass er sowieso nicht mehr lange für den Job geplant war und eben, aus den Augen aus dem Sinn.

Also, ihr könnt jetzt schon langsam aufwachen. Und von mir kann ich nur hinzufügen, dass wir heute zumindest nicht mehr für die Kräuterkenntnisse verbrannt werden.


DIE ÜBUNG

Da draußen ist ein Chaos. Ich bin überfordert. Ich nehme mir nun etwas Zeit für Reflexion.

Die amerikanische Autorin Barbara Sher hat sich eine interessante Übung ausgedacht. Die Person, die sich gerade verunsichert fühlt, beschreibt einen Alptraumjob für sich und dann einen Traumjob.

Also mache ich mal eine ähnliche Übung, angepasst an unser Thema.

Also, ich bin eine Frau.
Ich bin verheiratet, mein Mann ist älter als ich, weil ein älterer Mann mehr Lebenserfahrung als ich hat, und der kennt sich halt bei Sachen besser aus. Ich verlasse mich meistens auf seine Meinung, weil er es eben besser weiß. Und wenn ich mal eine andere Meinung habe als er, das passiert zwar nicht oft aber trotzdem, hat er keine Zeit meine Meinung anzuhören, weil: woher soll ich wissen wie die Welt funktioniert? Er hat außerdem schon alles durchgedacht und alles gecheckt. Ich störe nur mit meinen blöden Ansätzen.

Also, meine Meinung ist etwas, das ich eher mit meinen Freundinnen teilen kann, denn den Mann sollte man mit Meinungen nicht belasten und seine wertvolle Zeit nicht verschwenden.

So wie alle normalen Paare wollten wir auch Kinder, sagt mein Mann. Wir haben drei, weil es unbedingt ein Bub sein musste, und ein paar Reservekinder.

Weil mein Mann mehr verdient als ich und einen wichtigeren Job hat, hat er beschlossen, dass es gescheiter ist, dass ich, als weniger Verdienende, mit den Kindern zuhause bleibe, bis sie alle alt genug sind, um in einer Fremdbetreuung zu sein. Also saß ich zuhause mit den Kids, kümmerte mich um ihre Bedürfnisse, und schaute, dass sie alles hatten. Sie haben alles, weil mein Mann arbeitet und uns versorgt. Wir sollen ihn also schonen und nicht laut und lästig sein, wenn er zuhause ist, er erholt sich von der Arbeit.

Die Kinder sind nun schon ein bisschen älter und gehen in die Schule. Ich bringe sie hin und hole sie ab. Ich kontrolliere die Hausaufgaben und bleibe bei ihnen, wenn sie krank sind. Ich streite mit ihnen bis zum Umfallen und lege sie ins Bett. Ich schaue, ob sie Zähne geputzt haben und die Wäsche aufgeräumt ist. Wenn nicht, bin ich böse und enttäuscht, ich mache die ganze Arbeit, putze die Wohnung, wasche und bügle die Wäsche und räume fast jeden Tag auf. Und obwohl die Kinder eh wissen, was man von ihnen verlangt, muss ich trotzdem alles kontrollieren.

Ich habe gelesen, dass man regelmäßig Sex haben muss, damit der Mann treu bleibt. Also, schaue ich, dass ich mich ein paarmal in der Woche zur Verfügung stelle. Ich will nicht daran schuld sein, dass mein Mann mich verlässt. Ohne ihn schaffe ich das alles nicht.

Inzwischen habe ich angefangen zu arbeiten. Ein paar Stunden nur. Mein Mann hat mir abgeraten Vollzeit zu arbeiten, weil es seine Aufgabe ist, das Geld zu verdienen, ich soll mich um die Kinder und das Haus kümmern. Es ist irgendwie stressig den Job zu managen. Wenn ich, nachdem ich die Kinder in die Schule gebracht habe, ins Büro komme, versuche mich auf die Arbeit zu konzentrieren, und kurze Zeit danach muss ich wieder weglaufen, um die Kinder abzuholen. Aber ich bin zumindest integriert, versichert und habe etwas für meine Pension. Es wird nur schwierig, wenn ich meinen Chef um die Urlaube fragen muss. Das ist für mich das schlimmste. Er deutet immer darauf hin, dass ich früher überlegen sollte, was ich vom Leben will – Familie oder Karriere. Bei so wenigen Arbeitsstunden sind eigentlich Urlaube überflüssig. Und die häufigen Fälle von Krankenstand machen mich zu einer unzuverlässigen Mitarbeiterin.

Mein Chef ist ein anstrengender Typ, ziemlich arrogant. Er ist befreundet mit der politischen Elite der Stadt und vor allem mit dem Bürgermeister. Also, ich bin nicht wirklich in der Lage ihn zu konfrontieren. Er ist zu hoch oben.

Ich muss jetzt leider hier aufhören, mein Mann hat Hunger, ich muss schauen, dass er rechtzeitig isst. Er wollte nämlich heute das Interview mit dem Bundespräsidenten im Fernsehen anschauen, er kennt sich halt bei der Politik super aus, mein Mann meine ich. Also, ich muss los!

Hallo! Danke für die Möglichkeit etwas über mich zu erzählen! Ja, es geht mir ganz gut, ich habe heute einen langen, aber spannenden Tag gehabt. Ich wurde von unserer Universität eingeladen zu einem Gespräch mit Studierenden über Management und Selbstentwicklung in der modernen Welt. Die Jugend war ganz fasziniert von meinen Erzählungen, wie ich mein Unternehmen gegründet und geführt habe. Dabei sind diese jungen Leute nur wenig älter als meine Kinder. Es waren einige Kolleginnen von mir aus diversen Branchen von IT bis Mode dabei, alle haben gezeigt, wie sie die neue Welle von Spezialisten in ihren Unternehmen unterbringen können.

Egal, es war eine sehr interessante Diskussion, aus der ich so viel über die Perspektive der neuen Generation erfahren habe. Ich fühle mich sehr dankbar dafür. Ich werde in der nächsten Zeit in meinem Unternehmen wieder mal ein paar Lehrlinge aufnehmen. Mir fehlen neue Ideen und frische Meinungen.

Die Diskussion wurde moderiert von unserer Bürgermeisterin, es war eben im Rahmen ihrer eigenen Bildungsplattform, wo sie UnternehmerInnen und Jugend zusammenbringt und sie zu einem Dialog animiert.

Ich kann euch mal das Video davon zeigen, wenn mein Sohn das Material geschnitten und zusammengestellt hat, er hat nämlich seine kleine Firma, die Videocontent bearbeitet. Er ist für die Qualität von Videos zuständig und seine Freundin für Audio. Also, ich bin selbst auf euer Feedback gespannt.

Aber ich muss mich jetzt leider entschuldigen, mich ruft die Bundespräsidentin an, wir müssen eine neue Bildungsstrategie besprechen! Bis bald!