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Wie wirken sich Geschlechterrollen auf unseren (Beziehungs-)Alltag aus?  In welchen unserer Beziehungen in Familie, Job und sozialem Umfeld bestimmen Geschlechterstereotype unser Handeln? Passiert das freiwillig aufgrund einer gemeinsamen Vereinbarung oder übernehmen wir  Rollenbilder, Erwartungshaltungen und gesellschaftliche Normen? Und was hat das alles mit Sexismus zu tun?

Gemeinsam mit 20 Personen unterschiedlicher Geschlechter und sexueller Ausrichtungen, aus verschiedenen Altersgruppen und Beziehungskonstellationen stellt sich die Kulturinitiative Handlungsspielraum diesen und anderen Fragen mit all ihrer Tragik, Komik, Intimität und gesamtgesellschaftlichen Relevanz.

 

Aktuell sind in Belarus rund 1.100 politische Gefangene inhaftiert. Unter ihnen sind aktuell 136 Frauen: Menschenrechtsaktivistinnen, Ärztinnen, Journalistinnen, Musikerinnen, Professorinnen, Studentinnen, Töchter und Mütter, die von ihren Kindern monate- und jahrelang getrennt sind.

Mit der Aktion Liebe unbekannte Freundin! Briefe nach Belarus möchten wir gemeinsam das Schicksal dieser Frauen sichtbar machen und signalisieren, dass wir an sie denken, dass sie nicht vergessen sind. Wir schenken ihnen Zeit und schreiben Briefe, um unsere Anteilnahme an ihren Schicksalen zu zeigen.

 

Vierzehn Schreibende aus unterschiedlichen Berufsgruppen, Familienkonstellationen und Altersklassen gewähren uns einen Blick auf ihren Alltag mit und ihre Erlebnisse rund um Corona.

Welche Veränderungen hat die Krise in ihrem Leben bewirkt, welche Strategien wenden sie zur Bewältigung ihrer Anforderungen an? Haben sich aufgrund der Ausnahmesituation neue Werte herauskristallisiert oder sogar Visionen für die Zukunft entwickelt? Finden sich in den unterschiedlichen Geschichten Gemeinsamkeiten?

Die Texte entstanden in der Zeit von Jänner bis April 2021 während des Lockdowns.

Durch die auf der Website gesammelten und zu einem Hörstück verdichteten Geschichten soll die Situation der Frau in der Pandemie sichtbar gemacht werden.